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Steinstrukturen

Trockenmauern werden mit der Zeit von einer vielfältigen Vegetation bewachsen.
Foto: M. Di Giulio

Farne und Zimbelkraut wachsen gerne in den Fugen und Spalten von Trockenmauern. Foto: M. Di Giulio

Hauswurzarten können auch in kleinen Nischen von Trockenmauern wachsen. Foto: K. Hauser

Steinstrukturen wirken als lokale Wärmeinseln, da sie sich tagsüber rasch aufheizen und die Wärme nachts langsam wieder abstrahlen. Sie bieten damit wechselwarmen Kleintieren und wärmeliebenden Pflanzen günstige Lebensbedingungen und sollten an gut besonnten Standorten angelegt werden. Ihre Spalten und Hohlräume dienen darüber hinaus als Versteck, Nistplatz und Jagdrevier, ihre Oberfläche wird von bestimmten Wildbienen und Solitärwespen zur Befestigung der Brutzellen genutzt, und der Moos-, Algen- und Flechtenaufwuchs ist Nahrungsgrundlage für viele Wirbellose, zum Beispiel die Larven spezialisierter Kleinschmetterlinge oder Gehäuseschnecken. Steinstrukturen können verschiedene Formen haben, dazu gehören: Findlinge und grosse Einzelsteine, Steinhaufen, Trockenmauern.

    Trockenmauern und Steinhaufen sind verschiedene Formen von Steinstrukturen. Foto: A. Krebs

    Der Mauerfuchs wärmt sich auf besonnten Steinen auf. Foto: A. Krebs

    Der Mauerpfeffer gehört zur typischen Vegetation von Trockenmauern. Foto: A. Krebs

    Steinhaufen und andere Strukturen können in Krautsäumen angelegt werden, wo sie etwas versteckt liegen. Foto: Binding Preis für Biodiversität 2021, S. Würsch

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