Steinstrukturen wirken als lokale Wärmeinseln, da sie sich tagsüber rasch aufheizen und die Wärme nachts langsam wieder abstrahlen. Sie bieten damit wechselwarmen Kleintieren und wärmeliebenden Pflanzen günstige Lebensbedingungen und sollten an gut besonnten Standorten angelegt werden. Ihre Spalten und Hohlräume dienen darüber hinaus als Versteck, Nistplatz und Jagdrevier, ihre Oberfläche wird von bestimmten Wildbienen und Solitärwespen zur Befestigung der Brutzellen genutzt, und der Moos-, Algen- und Flechtenaufwuchs ist Nahrungsgrundlage für viele Wirbellose, zum Beispiel die Larven spezialisierter Kleinschmetterlinge oder Gehäuseschnecken. Steinstrukturen können verschiedene Formen haben, dazu gehören: Findlinge und grosse Einzelsteine, Steinhaufen, Trockenmauern.