Biodiversität
langfristig zu etablieren erfordert nicht nur das Vernetzen von
Lebensräumen, sondern auch die Vernetzung von Menschen und ihren Themen und Arbeitsbereichen. Dabei geht es
um das Schaffen von Räumen und Möglichkeiten für
Vernetzung der Beteiligten und Betroffenen und das gemeinsame Ausarbeiten und Erproben neuer Planungsansätze. Für die langfristige Etablierung von Biodiversitätsförderung in Teams, Organisationen, kommunalen oder kantonalen Verwaltungen, ist
es erfolgskritisch, unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse
einzuladen, kennenzulernen und zuzulassen. Nur so findet man neue Lösungsansätze für mehr
Biodiversität mit Mehrwert für:
- den Mensch und sein Wohlbefinden im Wohn- und Arbeitsumfeld,
- den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt,
- das Lokalklima,
- das Infrastrukturmanagement der natürlichen Ressourcen,
- das Management der finanziellen Ressourcen.
Vernetzung kann und sollte als Synergie im Planungsprozess genutzt werden, nicht zuletzt auch um Ziel- und Nutzungskonflikte durch Aushandeln zu überwinden. Das Aushandeln ist vorzugsweise ein moderierter Prozess, z.B. durch den Gesamtleiter, ein:e Facilitator:in oder jemand in der Gruppe, der unvoreingenommen moderieren und so die Zusammenarbeit fördern kann.