
Sandbienen und andere Wildbienen bauen ihre Nester im offenen, sandigen Boden.
Foto: A. Krebs

Der offene Boden einer lückigen Ruderalvegetation ist eine wertvolle Struktur für im Boden nistende Insekten. Foto: A. Krebs

Sandbienen und andere Wildbienen bauen ihre Nester im offenen, sandigen Boden.
Foto: A. Krebs

Der offene Boden einer lückigen Ruderalvegetation ist eine wertvolle Struktur für im Boden nistende Insekten. Foto: A. Krebs
Nackte oder spärlich bewachsene Bodenstellen sind ausgesprochen wichtige Kleinstrukturen für unzählige Insekten, deren Bedeutung oftmals unterschätzt wird. Sie dienen als Nistplätze für bodennistende Wildbienen und Solitärwespen, als Nahrungs- und Entwicklungshabitate für Sandlaufkäfer und Ameisenlöwen oder als Aufwärmstellen für Tagfalter, Heuschrecken und viele andere. Offene Bodenstellen finden sich an verschiedenen Stellen, z.B. lückig bewachsene Böschungen, lückige Wiesen und Ruderalflächen, ungeteerte Wege, Weganrisse und Abbruchkanten, Steilwände, Offene Sandflächen, ungestörte Sandhaufen.

Die Larven der Ameisenjungfer leben im Boden, an trockenen und sandigen Stellen.
Foto: A. Krebs

Natterkopf und andere Pionierpflanzen sind auf gut besonnte, offene Bodenflächen angewiesen. Foto: A. Krebs

Lückige Ruderalfluren und chaussierte Wege weisen offener Boden auf, der Insekten als Nistplatz dient. Foto: M. Di Giulio