Der naturräumliche Kontext wird durch eine Analyse der übergeordneten Planungen dokumentiert, dazu gehören z.B. folgende Aspekte oder Unterlagen:
Gemeinde
- Relevante Planungen & Konzepte suchen und sichten: Richtplan, Grün- und Freiraumkonzept, Biodiversitätskonzept, Klimakonzept, Siedlungsentwicklung, Natur- und Landschaftsinventar, Biotopverbundkonzept, Naturschutzkonzept, Artenförderprojekte oder -konzepte etc.
- Relevante Geodaten der Gemeinde sichten, z.B. Inventar der geschützten Naturobjekte usw.
- Inventare und Vorkommen von ökologisch wertvollen Lebensräumen auf Bauparzelle/Areal und im Umkreis von 100-200 m sichten und als Pläne bereitstellen.
- Vorkommen von gefährdeten oder prioritären Arten auf Bauparzelle und im Umkreis von ca. 100-200 m prüfen und als Pläne bereitstellen.
Kanton
- Relevante Geodaten, sichten z.B. Kantonales Inventar der geschützten Naturobjekte, Kantonales Inventar der schützenswerten Naturobjekte, o.ä.
Vertiefung (Fachexpertise Biodiversität)
- Informationen kantonale Fledermausschutz-Beauftragte oder lokale Natur- und Vogelschutzvereine anfordern und analysieren.
- Daten über Artenvorkommen bei Infospecies anfordern und analysieren.