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Mehrwert im Austausch

Wie kann ein Anlass oder Treffen informativ, transparent und inspirierend und Mehrwert stiftend gestaltet werden?

Kom­mu­ni­ka­ti­on im Team

Die Kommunikation im Projekt ist eine gute Gelegenheit, die Beweggründe und das Engagement der Eigentümer:in zugunsten der Artenvielfalt zu erläutern, aber auch andere Akteure zu motivieren, zu einer besseren Lebensqualität beizutragen. Deshalb sind Momente der Kommunikation (schriftlich oder persönlich bei einem Informationsabend, einem Workshop oder einem Spaziergang) auch Schlüsselmomente um:

  • zu berühren, das Gefühl der Betroffenheit zu fördern,

  • einander zuzuhören, voneinander zu lernen,

  • sich als Ressource zu positionieren.

Fra­gen zu Mehr­wert

  • Sind die präsentierten Informationen für die Durchschnittsbürger:in verständlich? Woran wird er oder sie sich erinnern? Was ist zu diesem Zeitpunkt des Projektes relevant?

  • Wie erreicht man die Nutzenden, Mietenden, Mitarbeitenden? Wie können sie dazu motiviert werden, am Projekt interessiert zu bleiben, teilzunehmen oder in der eigenen Umgebung darüber zu sprechen?

  • Wie können Jugendliche, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderungen oder andere Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen in den Prozess integriert werden?

  • Wird die Verbindung und Identifikation mit der Natur beim Anlass gefördert?

  • Was nehmen die Teilnehmenden von diesem Austausch mit? Welche Botschaften, welche Eindrücke, welche Gefühle, welche Erinnerungen?


Bei­spie­le

  • Jeder Kontakt mit den Nutzenden ist eine Gelegenheit, mehr zu erfahren (z.B. Haben Sie eine Geschichte zu erzählen? Was hat Sie motiviert, heute Abend vorbeizukommen und zuzuhören?). Dieser Austausch verstärkt das Gefühl der Betroffenheit zum vorgestellten Projekt.
      • Partizipatives Panel mit 5 Stichwörtern aus der Einladung und wo jede/r Teilnehmende entsprechend der persönlichen Hauptmotivation für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ein Votum angibt.Sammeln Sie Zitate oder Erfahrungsberichte zu Motivation, inspirierenden Elementen, dem Begriff der Vielfalt und dem, was als besonders wertvoll empfunden wird.

      • Den Wunsch mitzumachen oder zumindest durch einen interaktiven Moment informiert zu bleiben anspornen, neugierig machen, überraschen. Beispiele:

      • Jede Redner:in kann ein Objekt im Zusammenhang mit dem Projekt, der Artenvielfalt oder die Arbeit im Zusammenhang mit dem Projekt mitbringen und es beim Sprechen in einem Satz vorstellen (macht das Projekt lebendig und greifbar, inspiriert und weckt positive Konnotationen für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision).

      • Ein kleines «Souvenir»-Geschenk zum Ausklingen: Beispielsweise wählen Teilnehmenden aus einer Reihe gedruckter Bilder ein Bild mit einem Zitat oder Stichwort und dem Datum des ersten Workshops aus («belohnt» die Teilnahme, hinterlässt ein Souvenir, motiviert zum Weitermachen oder Weiterleiten der Information).

      • Informationen sorgfältig vorbereiten:

      • Bilder statt technische Sprache bevorzugen.Eine verständliche und der Situation angemessene Sprache verwenden.

      • Bei den ersten Bestandsaufnahmen zu Biodiversität auf positive Punkte und ausreichend motivierende Bilder achten.

      • Eine Darstellung mit zu vielen Aspekte mit «enttäuschender» Konnotation oder nur die Mängel oder Bereiche mit Verbesserungspotenzial vermeiden.
      • Positive und beruhigende Emotionen erwecken.
      • Bestehendes und bereits vollbrachte Engagements hervorheben.