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Kluft zwischen Wissen und Handeln überwinden

Wir kön­nen niemanden zwingen, sondern nur zum Han­deln in­spi­rie­ren und ein­la­den. Wir kön­nen Neu­gier we­cken, über­ra­schen, Be­wusst­sein schaf­fen und hel­fen, eine In­ten­ti­on zu for­mu­lie­ren, etwas zu ver­än­dern. Fol­gen­de An­sät­ze und Leit­fra­gen hel­fen dabei:

Ein­la­dun­gen for­mu­lie­ren

  • Was muss eine ansprechend formulierte Einladung beinhalten, damit die Zielgruppe sich angesprochen fühlt?
  • Wie bringen wir im konkreten Fall zum Ausdruck, dass es darum geht, ins Handeln zu kommen?
  • Welche Bedürfnisse haben die Teilnehmenden und wie kann überzeugend formuliert werden, dass diese adressiert werden?

Wirk­sa­me Ha­l­tung ein­neh­men

Damit Akteure ins Handeln kommen, ist es hilfreich, dass sich Prozessmoderierende und Beteiligte im Prozess ihrer eigenen Haltung und Absicht bewusst werden. Hierzu kann man folgende Fragen stellen und in ein Meeting oder einen Austausch einbauen:

  • Was ist unser Anteil am Problem der Biodiversitätskrise?
  • Wie können wir die Auswirkungen der eigenen Absichten, des eigenen Denkens und Verhaltens selbstkritisch beleuchten?
  • Wie können wir Leadership im Thema übernehmen und zeigen?
  • Wie können wir Verantwortungsgefühl fördern?
  • können wir Selbstwirksamkeit fördern durch Aufzeigen von Handlungsoptionen und Effektivität (einfach - nützlich - positiv - aufbauend auf Vorwissen - übertragbar - spezifisch)
  • Wie können wir Handlung ermöglichen?
  • Wie können wir als Vorbild wirken?
  • Was sind zeitnahe Anreize?
  • Was sind Erinnerungshilfen?
  •  Wie können wir mehr Neugier, Mitgefühl, Vision, Mut, Geduld und Ausdauer entwickeln?
  • Wie können wir konstruktive Verbindungen stärken?
  • Wie können wir dysfunktionale Verbindungen reduzieren?

Literatur